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Jos de Vries: die Zukunft des Handels

Internet und Online-Shopping haben den Einzelhandel in den vergangenen Jahren stark verändert.. Während einige Unternehmen in Schwierigkeiten gerieten und viele Geschäfte verschwanden, stellte man sich bei Jos de Vries (JDV), international bekannt für Einzelhandelskonzepte, Design und Architektur, besonnen und gleichzeitig visionär auf die Zukunft ein. Chris Rikkers, Kommunikationsspezialist von JDV: „Online-Verkauf und der Verkauf im Ladengeschäft behindern einander nicht. Im Gegenteil:Wir glauben, dass sich digitale und physische Verkäufe wirklich gut ergänzen. Beide Aspekte haben viel zu bieten. Der Online-Verkauf ist gut für funktionale Basisprodukte, bei denen es auf Geschwindigkeit und Preis ankommt und das Kauferlebnis keine große Rolle spielt. Es gibt jedoch auch viele Produkte, die Sie aufwerten können. Also erleben wir jetzt wieder eine Gegenbewegung: Immer mehr Online-Akteure richten einen realen Standort ein, wo ihre Benutzer, Fans und Besucher die Produkte anfassen, experimentieren und erleben können.“


Alles passt zusammen

Und genau damit befasst sich JDV: Mit der Suche nach dem Mehrwert, der die individuelle Geschichte der Einzelhändler unterstreicht und Kunden anzieht. Rikkers: „Wir sind ein vielseitiges Büro mit zahlreichen Spezialgebieten. Wir greifen alles auf, was mit der Entwicklung von Konzepten für den Einzelhandel zu tun hat, aber auch mit Konzepten für den öffentlichen Raum im weitesten Sinne des Wortes (von Bahnhof und Flughafen bis hin zu öffentlichen Bibliotheken). Wir kümmern uns als Generalunternehmer um alle Schritte vom Logo-Entwurf bis hin zur Architektur und Inneneinrichtung. Gemäß unserer Vision nutzen wir einen ganzheitlichen Ansatz, um ein Konzept zum Leben zu erwecken. Die einzelnen Teile sind zwar wichtig, aber es geht um das große Ganze, das daraus entsteht. Wenn Sie ein Konzept in all seinen Elementen aufrechterhalten können und jeder ausgehend von der gleichen Idee arbeitet, stärkt das Ihre Marke deutlich.“

Von Transaktion zu Interaktion

JDV überprüft seinen Blick auf den Einzelhandel alle drei Jahre und hält sich in den nächsten Jahren an das Thema From spaces to places (Von Räumen zu Orten). „Unserer Ansicht nach sind Spaces leere Räume und Places Orte, denen eine Identität hinzugefügt wurde. Letzteres ist notwendig. Menschen sind soziale Lebewesen mit einem Bedürfnis nach Interaktion.. Sie brauchen nicht nur den Kontakt zu den Ladenmitarbeitern, sondern auch untereinander als Kunden. Die Einzelhändler können darauf eingehen und Möglichkeiten zur Interaktion anbieten, indem sie bewusst physische Räume hierfür entwickeln. Die Geschäfte können sich deutlich von Zuhause und dem Internet unterscheiden und Orte schaffen, die die Menschen gerne aufsuchen möchten. Wir denken bei JDV also mehr in der Form von Interaktion anstelle von Transaktion. Ein Geschäft ist heute meist eine Möglichkeit zum Einkaufen, aber das ist das Internet auch. Ein Geschäft muss also auch zu einem Treffpunkt werden, zu einem Ort, an dem Geschichten erzählt werden und an dem Markentreue aufgebaut wird. Der Mehrwert von Ladengeschäften liegt neben dem Routing und dem Layout, also dem, was Sie als erstes sehen und wie sie an den Produktregalen entlang geführt werden, in der Marken- und Produktwahrnehmung. Im Fall von Supermärkten können Sie den Kunden zum Beispiel ein einzigartiges Frische-Erlebnis mit Produkten nach traditionellen Rezepten oder sogar von den Mitarbeitern vor Ort hergestellten Produkten bieten. Dadurch wird den Kunden ein Erlebnis geboten, das sie im Internet nicht finden können. Leerstand gehen wir auch ausgehend von dieser Sichtweise und auf positive Weise an. Es geht darum, dass die Menschen lernen, Räume als eine leere Leinwand zu sehen, die unendliche Möglichkeiten bietet, sofern sie ihren Blick nur erweitern und in breiterem Rahmen nach Funktionen Ausschau halten. Wir zeigen unseren Kunden, dass Entspannen, Arbeiten und Einkaufen an einem einzigen Ort kombiniert werden können und einander auf diese Weise stärken. Das Zusammenführen dieser Funktionen führt zu besonders dynamischen Räumen, die die Kunden intensiv nutzen werden.“

Traditionelle Räume in neuem Licht

Diese Vision, bei der JDV dafür plädiert, physische Räume auf andere Art zu sehen, wird das innovative und kreative Unternehmen Mitte Februar auf der Euroshop (Innovationsplattform für den Einzelhandel) in Düsseldorf präsentieren. Auf seinem Stand arbeitet JDV dieses Mal mit Mosa und TGLS zusammen. Rikkers fährt fort: „Wir arbeiten gerne mit anderen innovativen Unternehmen zusammen. Als TGLS uns von seinem Klicksystem für Fußböden mit Mosa-Fliesen berichtete, wussten wir sofort, dass dies zu unserer Vision passt. Statt alle fünf Jahre ein Geschäft vollständig zu renovieren, wollen wir im Rahmen klarer Konzepte Räume modular erneuern und auf diese Weise wieder auf die Bedürfnisse des Marktes abstimmen. Mit einem Klicksystem für Bodenfliesen können Sie nicht nur die Böden einfacher anpassen, sondern vor allem auch die alten Fliesen wiederverwenden. Hiermit können wir also nicht nur gut auf Trends und Entwicklungen eingehen, sondern auch etwas für die Nachhaltigkeit tun und zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Lieferanten wie Mosa und TGLS ermöglichen uns mit ihren neuen Ideen und Lösungen, den nächsten Schritt zu machen und letztlich ein interessantes Produkt für den Endverbraucher zu schaffen. Und genau darum geht es.”

>Lesen Sie auch: Mosa Global Corporate Accounts Team unterstützt den Einzelhandel
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